Mikoyan Gourevitch MiG-21 MF & PFM

Geschichte Wie die Westalliierten, so analysierte auch die UdSSR sorgfältig die Erfahrungen aus dem Koreakrieg und begann Mitte der 50er…

Geschichte

Wie die Westalliierten, so analysierte auch die UdSSR sorgfältig die Erfahrungen aus dem Koreakrieg und begann Mitte der 50er Jahre mit der Entwicklung eines Strahljägers der nächsten Generation. Mehrere Flügelgeometrien wurden getestet, bis schließlich die MiG-21 in Serie ging, deren erster Prototyp 1958 erstmals geflogen war.

Von der MiG-21 wurden 30 verschiedene Versionen entwickelt. Diese trugen immer mehr Ausrüstung und Systeme, worunter die Flugeigenschaften des Jägers zunehmend litten, da die Maschine bei gleich bleibender Flügelfläche immer schwerer wurde. Um die Steuerbarkeit im Langsamflug sicherzustellen, wurde die MiG-21 schließlich mit angeblasenen Querrudern ausgestattet: von der Turbine abgezapfte Druckluft wurde über Teile des Flügels geblasen. Dadurch wurde das Risiko von Abstürzen durch Verlust der Kontrolle über die Maschine deutlich verringert.

Die MiG-21 avancierte schnell zum Standardjäger der UdSSR und ihrer Alliierten. Über 12.000 Maschinen wurden produziert und von den Luftstreitkräften von 49 Staaten eingesetzt. Noch heute sind zahlreiche Maschinen dieses Typs in Ländern vorwiegend der Dritten Welt im Einsatz.

Eckdaten

Spannweite  7,15 m
Länge  14,7 m
Höhe  4,12 m
Leergewicht  5,5 t
Abfluggewicht  9,1 t
Nutzlast  1,2 t
Höchstgeschwindigkeit  Mach 2
Reichweite  650 km
Besatzung 1
Motor  1 Tumansky R11F2S300 (3900/6175 kp)
Seriennummer  770 & 22+86

Unser erstes Flugzeug
Unsere erste MiG-21 ist eine MiG-21 PFM, welche ein verbessertes Radar in der Flugzeugnase trägt. Sie flog früher bei der Luftwaffe der DDR mit der taktischen Nummer 770. 1993 wurde sie uns von einem Museum in Appen geschenkt. Vor wenigen Jahren dann haben wir sie in ihrem originalen Farbschema restauriert.

Unser zweites Flugzeug
Unsere zweite MiG-21 ist eine MiG-21M. Auch sie wurde früher in der DDR eingesetzt und trug nach der Wiedervereinigung das militärische Kennzeichen 22+86. Sie wurde mehrere Jahre nach der ersten MiG-21 in einem Airbus Beluga nach Toulouse geflogen.

Einige Fotos

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Unser Ziel ist der Erhalt des historischen Luftfahrterbes. Die von uns gesammelten Maschinen sollen von Wind und Wetter geschützt in einem Museum der Öffentlichkeit zugänglich sein: dem Musée Aéronautique de Toulouse (jetzt: Aeroscopia)

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